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Edemissen Abfallbetrieb lehnt Geld ab
Kreis Peine Edemissen Abfallbetrieb lehnt Geld ab
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23:00 09.10.2009
Unendliche Geschichte:Heike und Carsten Weber mit ihrer Abfalltonne, mit der sie nun auch Ärger haben. Quelle: cb
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Edemissen. Ja, richtig gelesen: Die Abfallwirtschaft verzichtet auf das Geld, obwohl eine Einzugsermächtigung vorliegt. „Die lassen wir zurzeit ruhen“, erklärt der kaufmännische Leiter der Abfallwirtschaft, Mike Maczollek, auf PAZ-Anfrage. Bei der Frage nach dem „Warum?“ wird es kompliziert – oder ganz einfach. Denn zahlen muss die Gebühren eigentlich stets der Grundstücks-Eigentümer. Die Webers sind aber nicht Eigentümer des Grundstücks in Edemissen, auf dem sie wohnen. Das gehört der Seniorin, die inzwischen in einem Pflegeheim in der Gemeinde Ilsede lebt.

Die Webers haben – mit Einverständnis der Seniorin – deren Geschäfte übernommen, sagen sie. Diese Erklärung liegt bei der Abfallwirtschaft aber nur unvollständig vor. „Wir haben einen kompletten Vertrag, der von einem Notar beglaubigt worden ist. Das ist ein Dokument, das wir nicht in Einzelteilen mit uns durch die Gegend schleppen“, sagt Heike Weber. Als die Webers das Schriftstück bei der Abfallwirtschaft vorgelegt haben, „ist es offenbar nur unvollständig kopiert worden“, erklärt Carsten Weber.

Die Familie ist verunsichert. Wenn die Abfallwirtschaft jetzt die Gebühren nicht einzieht, müssen die beiden das Geld später nachzahlen. Die beiden sehen sogar ein Mahnverfahren auf sich zukommen. „Dabei wollen wir ja unsere Gebühren bezahlen.“

Die Abfallwirtschaft hat die Webers nun aufgefordert, eine neue Vollmacht der Seniorin vorzulegen und dafür auch einen eigenen Vordruck mitgeschickt. Darin geht es aber um zwei Grundstücke in Edemissen – das der Webers und das leer stehende Anwesen der Seniorin. „Ich befürchte, wenn wir diese Vollmacht unterschreiben lassen, werden wir auch für die strittigen 120 Euro verantwortlich gemacht“, sagt Carsten Weber.

Er wird nun der Abfallwirtschaft seine eigenen fälligen Gebühren überweisen – und hofft, dass der kreiseigene Betrieb das Geld nicht postwendend zurückschickt und eine alternative Lösung anbietet.

Thorsten Pifan

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