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ARD zeigt Dollberger „Tatort“ Ende November

Dreharbeiten in der Region ARD zeigt Dollberger „Tatort“ Ende November

Es ist so weit: Mehr als ein Jahr nach den Filmaufnahmen in Dollbergen für den Tatort mit Wotan Wilke Möhring strahlt die ARD den Krimi aus. Am Sonntag, 26. November, ab 20.15 Uhr wird die Folge „Böser Boden“ gezeigt. Die Dollberger planen dafür ein Public Viewing.

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Wotan Wilcke Möring und Franziska Weisz bei den Dreharbeiten im Edeka-Markt in Dollbergen.
 

Quelle: Archiv

Dollbergen.  96 Komparsen aus Dollbergen und den umliegenden Ortschaften waren bei den Dreharbeiten am 7. und 8. November 2016 im Einsatz (PAZ berichtete). Beginn war am Montagnachmittag gewesen, die letzte Klappe fiel Dienstag früh gegen 3 Uhr. Dauerregen und Kälte begleiteten die Aufnahmen und verlangten den Darstellern - Profis wie Amateuren - und den Technikern viel ab.

Aufgabe der Statisten war es, für den Krimi die aufgebrachten Dorfbewohner zu mimen.

„Die Glamourwelt ist geerdet worden“, zog Komparsin Heike Siebert aus Eddesse nach elf anstrengenden Stunden damals ihre persönliche Bilanz. Gedreht wurde für den Tatort zunächst in der Altölraffinerie und dann rund um den Einkaufsmarkt Schumann.

Die Erstausstrahlung „ihres Films“ wollen die Dollberger auf besondere Weise feiern: Geplant ist ein Public Viewing – wegen des erwarteten großen Interesses vermutlich in mehreren Lokalitäten des Dorfs.

Die Wirtsleute Vicky Roupeli und Marko Simeonidis hatten vor einem Jahr ihr Restaurant in der Fuhsestraße als Komparsentreffpunkt zur Verfügung gestellt und damals angekündigt, den Tatort zeigen zu wollen. Die Organisation des Public Viewing übernimmt die Zukunftswerkstatt Dollbergen. In der Sitzung am Dienstag, 17. Oktober, soll die Planung beginnen.

Zum Inhalt des Krimis

Der Tatort „Böser Boden“ spielt im ländlichen Niedersachsen: Als vor einer Erdgas-Förderanlage die Leiche des persischstämmigen Ingenieurs Arash Naderi gefunden wird, gehen Kommissar Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) und seine Kollegin Julia Grosz (Franziska Weisz) zunächst von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus. Bei ihren Ermittlungen stellt sich dann heraus, dass der Ingenieur tatsächlich bedrängt wurde – jedoch nicht wegen seiner Herkunft, sondern wegen der Erdgasgewinnung auf den Feldern rund um das Dorf. Die Bewohner sind deswegen tief zerstritten: Die einen sehen in der Gasgewinnung mögliche Jobs, andere fürchten die Vergiftung von Mensch und Tier. Falke und Grosz stoßen unter anderem auf konspirative Treffen, bei denen militante Umweltschutzaktionen geplant werden.

Von Anette Wulf-Dettmer

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