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47-Jähriger stirbt bei Unfall in Panzerkurve

Auto zerfetzt 47-Jähriger stirbt bei Unfall in Panzerkurve

Ein Toter und zwei Schwerverletzte, darunter ein Kind. Das ist die traurige Bilanz eines Unfalls gestern Abend in der so genannten Panzerkurve zwischen Stederdorf und Edemissen, der selbst erfahrene Rettungskräfte fassungslos machte. „So etwas habe ich noch nicht gesehen“, hört man die Helfer immer wieder sagen.

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Den Rettern bot sich ein Bild des Grauens: Im Vordergrund ist der beim Unfall komplett zerstörte Ford zu sehen. Der Fahrer starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Quelle: Isabell Massel

Edemissen. Von dem am Unfall beteiligten Ford ist nicht mehr viel zu erkennen. Die Blechkarosse ist komplett aufgerissen, die Batterie liegt drei, der Auspuff vier Meter neben dem Auto. Wo einstmals der Kofferaum war, liegen ein paar Warmhaltetaschen für Pizzen. Vor dem Fahrzeug wird der 47-jährige Fahrer aus Peine immer wieder reanimiert – doch er stirbt schließlich auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Fahrerin des Audi, eine 28-jährige Frau aus Edemissen, sowie ein siebenjähriges Mädchen, das ebenfalls in dem Audi saß, werden mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht.

Vorher konnte die Frau der Polizei noch den Unfallhergang aus ihrer Sicht schildern. Sie sei kurz nach einem heftigen Wolkenguss auf dem Weg nach Edemissen gewesen, als ihr der Ford schlingernd entgegen kam. Dann habe es auch schon gekracht. So laut, dass es auch noch im etwa 800 Meter entfernten Edemissen zu hören war.

Auch ein Jugendlicher, der mit seinen Freunden gerade auf Vatertagstour war, hörte den Knall. „Ich bin sofort zum Unfallort gerannt“, erklärt er. Dort habe er den Schwerverletzen Escort-Fahrer gesehen und ihn in die stabile Seitenlage gebracht. Die Frau und das kleine Mädchen hätten schon vor dem Auto gelegen.

Die Kurve kurz vor Edemissen gilt als Unfallschwerpunkt im Landkreis. Erst im November war dort ein Familenvater aus Meinersen tödlich verunglückt. „Hier sollte die zulässige Höchstgeschwindigkeit endlich begrenzt werden“, hieß es gestern immer wieder aus den Reihen der Rettungshelfer.

Tobias Mull

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