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Saft satt: Beim Hausbau genug Steckdosen einplanen

Immobilien Saft satt: Beim Hausbau genug Steckdosen einplanen

Beim Hausbau gibt es so viele wichtige und große Dinge zu beachten - die Planung der Steckdosen scheint da eher ein kleines Problem - und wird manchmal vernachlässigt. Das rächt sich später.

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Schon beim Bau des Hauses ist wichtig, auf eine ausreichende Anzahl von Steckdosen zu achten.

Quelle: Nestor Bachmann

Berlin (dpa/tmn) - Das Smartphone braucht dringend neuen Saft - doch alle Steckdosen sind schon belegt? Wenn die Wohnung oder das Haus nicht ausreichend viele Steckdosen hat, ist das ärgerlich. Daher ist wichtig, schon beim Bauen gut zu planen.

Denn sind die Stromkreise erst einmal hinter dem Putz verschwunden, ist Nachrüsten schwierig. Darauf weist die

Initiative Elektro+ hin. Sie empfiehlt den Einbau von sogenannten Installationsrohren. Mit ihnen ist möglich, später neue Leitungen zu ziehen, auch ohne zum Beispiel den Putz wieder aufmachen zu müssen.

Wie viele Steckdosen und Stromkreise in einem Raum sinnvoll sind, dazu bietet die Richtlinie RAL-RG 678 Orientierung. Nach der Richtlinie umfasst eine mittlere Ausstattung in der Küche zum Beispiel zehn Steckdosen. Im bis zu 20 Quadratmeter großen Wohnzimmer sind demnach acht Steckdosen das Minimum.

Wer nicht genug Steckdosen zur Verfügung hat, behilft sich häufig mit Steckdosenleisten. Das kann aber gefährlich werden: Denn die Wattzahlen der angeschlossen Geräte addieren sich. Schnell kann man so die Belastungsgrenze überschreiten. Die Initiative rät, beim Kauf von den Leisten in jedem Fall auf ein dickes Anschlusskabel und entsprechende Prüfsiegel zu achten. Niemals dürfen mehrere Leisten ineinander gesteckt werden.

Bei empfindlichen elektronischen Geräten haben die Geräte außerdem bestenfalls einen integrierten Überspannungsschutz. Der kann aber nur dann vor Überspannung schützen - etwa wenn der Blitz einschlägt - falls es schon vorgeschaltete Überspannungseinrichtungen am elektrischen Hausanschlusskasten und im Stromkreisverteiler gibt. Sonst ist die ankommende Spannung einfach noch zu hoch.

dpa

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