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Neue IFA-Geräte: Muss der alte Kühlschrank jetzt weg?

Immobilien Neue IFA-Geräte: Muss der alte Kühlschrank jetzt weg?

In den nächsten Wochen und Monaten werden viele neue Haushaltsgeräte auf den Markt kommen. Die Hersteller preisen sie gerade auf der Elektronikmesse IFA in Berlin an. Aber lohnt sich der Austausch denn, wenn man zu Hause noch ein gut funktionierendes Altgerät hat?

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Die Effizienzklasse A+++ verspricht bei neuen Geräten Kostenersparnis und Effizienz.

Quelle: Florian Schuh

Berlin. Sie sind besser, schneller und effizienter: Auf der

IFA in Berlin (Publikumstage: 4. bis 9. September) werden viele neue Haushaltsgeräte vorgestellt. Aber muss man nun seine alte Waschmaschine, den Geschirrspüler oder Staubsauger austauschen? Das Öko-Institut gibt Anhaltspunkte:

Kühlschrank: Hier lohnt sich der Austausch eines 10 bis 15 Jahre alten Gerätes durch ein Gerät der Klasse A+++ nach Ansicht der Experten schon allein aus Umweltgründen. Der Energieverbrauch, der zur Herstellung des neuen Modells benötigt wird, amortisiert sich innerhalb von 0,7 bis 2,5 Jahren durch die Einsparungen beim Stromverbrauch im Betrieb. Auch Sparfüchse haben Vorteile: Die Anschaffungskosten kompensieren sich rasch - man muss aber natürlich erst mal den Kaufpreis investieren.

Wichtig für den Kauf ist: Besser in die höheren Effizienzklassen investieren. Denn die Spitzengeräte der aktuellen Klasse A+++ verbrauchen weniger als die Hälfte der Energie als die schlechtesten Geräte innerhalb der Klasse A+. 

Gefrierschrank: Der vorzeitige Austausch eines rund zehn Jahre alten Gerätes amortisiert sich erst innerhalb von acht bis zehn Jahren durch die Stromersparnis. Das neue Modell sollte mindestens die Energieeffizienzklasse A++ haben, raten die Experten.

Waschmaschine: Eine durchschnittliche Maschine hält sich ungefähr für 1840 Waschgänge - man geht davon aus, dass das einem Zeitraum von 9 bis 15 Jahren entspricht. Ob sich der vorzeitige Austausch lohnt, muss jeder selbst ausrechnen, etwa mit dem

Online-Tool des Forums Waschen.

Wäschetrockner: Hier ist nach Ansicht der Öko-Experten beim Austausch die Anschaffung eines teureren Wäschetrockners der Klasse A+++ oder A++ sinnvoll. Denn die effizientesten Modelle haben eine Wärmepumpe, die Wärme aus der feuchten Luft zurückgewinnt und wieder zum Aufheizen verwendet. Dadurch lässt sich bis zu 50 Prozent Strom einsparen. Für einen konventionellen Kondensationstrockner ist derzeit maximal die Klasse B möglich.

Spülmaschine: Sie halten sich in der Regel zwölf Jahre bei angenommenen 280 Spülgängen pro Jahr. Ob sich der Austausch schon früher lohnt, kann individuell berechnet werden: Das Forum Waschen bietet auch hierzu online einen

Verbrauchsrechner mit Vergleichswerten an.

Wichtig für den Kauf eines neuen Gerätes ist: Es dürfen nur noch Modelle mit der Gesamtklasse A+++ bis D in den Handel kommen. Aber auf dem Etikett wird auch über die Trocknungswirkung informiert - und zwar in extra Klassen von A bis G.

dpa

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