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Bei Wohntextilien zählt heute nicht nur die Optik

Wohnen Bei Wohntextilien zählt heute nicht nur die Optik

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - In Frankfurt ist zu sehen, was im kommenden Jahr bei Heimtextilien angesagt sein wird. Ein Trend setzt sich ganz klar durch: Tapeten, Vorhänge und Co.

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Gutes Aussehen reicht nicht mehr: Tapeten, Vorhänge und Tischwäsche müssen heutzutage auch haptisch etwas bieten.

Quelle: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jean-Luc Valentin

müssen mehr bieten als nur schön auszusehen.

Bei den neuen Stoffen für Möbel, Vorhänge, Bettwaren und Tischwäsche geht es um das sinnliche Erleben. Mit "Experience" überschreibt die internationale Fachmesse für Wohn- und Objektmaterialien

Heimtextil in Frankfurt am Main (14. bis 17. Januar) ihr Motto. Sie zeigt die Trends für das kommende Jahr. Vier Themenwelten sind es nach Ansicht der Messeexperten:

 

 

1. Das Fühlen: Bei diesem Thema treffen Gegensätze aufeinander. Einerseits handelt es sich um leichte, teils transparente Stoffe mit zarten Farben, die klinisch-kühl wirken. Sie sind glatt und schillern, beinhalten zum Beispiel Leuchtfäden und LED-Garne. Dadurch sind diese Varianten aber voller Leben. Die Textilien reagieren auf Licht, Berührung, Kälte und Wärme.

 

 

2. Das Entdecken: Diese Textilien haben ausgeprägte Strukturen in Schwarz, Violett und Silber, sie sind extravagant und skulptural. Das Besondere: Hier geht es um den Einfluss neuer Techniken auf die Materialien. So werden zum Beispiel virtuelle Nähte zu sehen sein, die sich echt anfühlen und echt aussehen. Auf Rollos werden Zopfmuster abgebildet. Oder Farben verändern sich je nach Lichteinfall.

 

 

3. Das Erinnern: Hier geht es um Besinnung und Neubewertung von Handwerk und Tradition. Es handelt sich um malerische, romantische Stoffe mit gesättigten Farbtönen, Stillleben mit Blumen oder Motiven nach historischen Vorbildern. Die nostalgischen Elemente werden aber neu interpretiert und durch hochmoderne Techniken überarbeitet.

 

 

4. Das Vermischen: Diese Textilien haben leuchtende Farben und Ethno-Muster. Hier geht es um das Verschmelzen verschiedener kultureller Einflüsse, aber auch um die Wiederverwertung und Neu-Montage von Stoffen und Mustern. So werden vom traditionellen Handwerk inspirierte Stoffe mit trendigen Farben und Mustern versehen oder uralte Muster neu interpretiert.

dpa

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