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Hat Andreasen „krass sportwidrig“ gehandelt?

Kommentar Hat Andreasen „krass sportwidrig“ gehandelt?

Noch heißt es für alle 96-Fans, den Ball flach zu halten: Dass der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes im Fall des Handtores von Leon Andreasen ermittelt, heißt noch nicht, dass der Profi von Hannover 96 automatisch gesperrt wird. 

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Screenshot des Handtores von Leon Andreasen.

Quelle: dpa

Andreasen wird zusammen mit den Verantwortlichen von 96 und mit juristischer Unterstützung eine Stellungnahme abgeben, erst danach wird es zu einem Urteil kommen.

Ja, Andreasen hätte ein Zeichen für Fair Play in der Bundesliga setzen können, wenn er dem Schiedsrichter gesagt hätte, dass das Tor nicht zählen darf. Aber hat er wirklich „krass sportwidrig“ gehandelt, wie es jetzt heißt? Hat er den Ball wirklich bewusst mit der Hand ins Tor gedrückt? Die TV-Bilder erlauben diesen Rückschluss nicht. Zu sehen ist ein Handspiel, aber keine Absicht.

Interessant ist der Hinweis, dass Schiedsrichter Bastian Dankert erklärt hat, die umstrittene Szene nicht gesehen zu haben. Schiedsrichter, die ein Tor geben, obwohl sie nicht genau hingeschaut haben – Fußball kann manchmal ganz schön verrückt sein.

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Umstrittenes Handtor

Sein Handtor könnte Leon Andreasen noch in Erklärungsnot bringen: Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) leitete am Dienstag wegen des Verdachts eines „krass sportwidrigen Verhaltens“ ein Ermittlungsverfahren gegen den Profi von Bundesligist Hannover 96 ein.

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