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Wird die gesamte Offensive umgekrempelt?

Eintracht Braunschweig Wird die gesamte Offensive umgekrempelt?

Braunschweig . Statt eines Sprungs nach oben gab es für Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig in der Tabelle den Fall auf Platz fünf. Aber über den Aufstieg macht sich Trainer Torsten Lieberknecht ohnehin keine Gedanken.

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Heimniederlage: Die Eintracht Braunschweig (rechts Raffael Korte) verlor gegen Kaiserslautern mit 0:2.

Quelle: dpa / Steffen

Ungewöhnlich scharf stellte der Coach am Sonntag nach dem verdienten 0:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern klar, dass es lediglich darum ginge, „eine stabile Saison zu spielen“. Dazu sprach er von „Aufstiegsfaselei“, die freilich angesichts des Tabellenplatzes, des Potenzials und vor allem der Siegesserie zum Ende der Hinrunde durchaus nachvollziehbar ist.

Klar, Lieberknecht nimmt so Druck von außen von seiner Mannschaft. Im Gegenzug verweist er jedoch - ebenfalls außergewöhnlich deutlich - auf den Konkurrenzdruck innerhalb des Kaders und die Qualität der Spieler „aus der zweiten Reihe“. Er kritisierte sogar namentlich Havard Nielsen und Hendrick Zuck - so was macht der Eintracht-Coach öffentlich sonst praktisch nie.

Stürmer Nielsen, dem er mangelnde Konzentration vorwarf, war bereits direkt nach dem Spiel einsichtig: „Auch ich muss gefährlicher sein als ich es heute war. Wir müssen im Passspiel sauberer agieren, vielleicht hatten wir auch nicht die richtige Einstellung.“

Das Gute: Für das Freitagabend-Spiel in Bochum gibt es in der Tat eine ganze Reihe an Alternativen. Allein für die Offensive kommen die am Sonntag eingewechselten Jan Hochscheidt, Nik Omladic und Emil Berggreen sowie Dennis Kruppke, Mushaga Bakenga (am Sonntag gar nicht Kader) und Salim Khelifi infrage.

ale

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