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Mit Spirit und Sprit

Eintracht Braunschweig Mit Spirit und Sprit

Braunschweig. Der erste Platz in der 2. Liga überrascht sogar die Verantwortlichen von Eintracht Braunschweig. „Beim Blick auf unser Startprogramm konnte man damit logischerweise nicht rechnen. Aber wir haben das recht souverän gemacht“, sagte Manager Marc Arnold am Montag zu dem Traumstart der Eintracht. Neun Punkte aus drei Partien sind eine makellose Bilanz. 

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Nach drei Spielen auf Platz eins: Domi Kumbela (Mitte) und Eintracht Braunschweig haben einen Traumstart erwischt.

Quelle: dpa

„Damit haben wir acht Punkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr“, fügte der Manager mit einem Schmunzeln hinzu.

Die Tabellenführung vor dem Top-Favoriten und niedersächsischen Rivalen Hannover 96 ist zwar nur eine Momentaufnahme, wegen der Länderspielpause hat sie nun aber fast zwei Wochen Bestand. Die Fans feierten den spektakulären 6:1-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg am Sonntag fast so euphorisch, als wäre die Rückkehr in die Bundesliga schon perfekt. Nach einer durchwachsenen letzten Spielzeit scheint das von Trainer Torsten Lieberknecht neu formierte Team mehr Substanz zu besitzen. „Team-Spirit haben wir auch in der zurückliegenden Saison gehabt, aber vielleicht manchmal keinen Sprit“, beschrieb Lieberknecht den Unterschied zur Vorsaison.

Dem Coach, der seit 2008 die Eintracht trainiert, ist es gelungen, neue Spieler wie Verteidiger Gustav Valsvik, Mittelfeldrenner Quirin Moll oder Stürmer Julius Biada zu integrieren. Die Mannschaft wirkt homogen und spielt mit viel Power. „Der Konkurrenzkampf auf einigen Positionen ist deutlich größer geworden. Das ist für uns eine neue Qualität“, erklärte Arnold.

Diese Entwicklung war nicht unbedingt zu erwarten. Immerhin hatte die Eintracht in Gerrit Holtmann einen ihrer besten Profis der vorigen Saisonn an den FSV Mainz 05 verloren. Bei den Trainer-Tipps hatte kaum ein Kollege das Lieberknecht-Team genannt. Doch die Zugänge erweisen sich bisher als Verstärkungen, die Transferpolitik von Arnold, der sich gerne in Skandinavien umschaut, zahlt sich aus. Gegen Nürnberg krönte der schwedische Stürmer Christoffer Nyman als der vermutlich letzte Zugang sein Debüt in Gelb-Blau mit dem Tor zum Endstand – und rundete damit den fast perfekt Saisonstart der Braunschweiger ab.

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