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Krise: Mehr Fragen als Antworten

Fußball - 2. Liga Krise: Mehr Fragen als Antworten

Das Last-Minute-2:2 gegen Fürth am Samstag - es hat mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Der Gegenwind für die Braunschweiger Zweitliga-Fußballer wird stärker, der Unmut bei den Fans wächst. Der Eintracht stehen turbulente Wochen bevor.

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Nachdenkliche Miene: Coach Torsten Lieberknecht (M.) und die Blau-Gelben müssen sich nach dem Last-Minute-2:2 gegen Fürth einige unbequeme Fragen gefallen lassen.

Quelle: Photowerk (cc)

Das hatte es lange nicht mehr an der Hamburger Straße gegeben: Beim Stand von 0:0 gab‘s zur Pause Pfiffe für die Mannschaft, die sich auf dem Weg in die Kabine zum Teil deftige Kritik von der Haupttribüne gefallen lassen musste. Bei vielen ist der Kredit für die einstigen Bundesliga-Aufstiegshelden offenbar so gut wie aufgebraucht. Und wer Torsten Lieberknecht kennt, der weiß, dass ihn das nicht kalt lässt.

Eintrachts Trainer sagt dazu: „Ich bin hier sehr tief verwurzelt. Wenn der eine oder andere Ruf nach einem besseren Spiel oder einem anderen Trainer kommt, bleibt einem das nicht verborgen.“ Offene Kritik an Lieberknecht und dem Sportlichen Leiter Marc Arnold, die den Klub gemeinsam aus den Niederungen der 3. Liga bis in die Bundesliga geführt hatten, ist bei einem Teil der blau-gelben Anhängerschaft längst kein Tabu mehr. Gegen Fürth begannen die Blau-Gelben erst nach 70 ganz schwachen Minuten und einem 0:2 mit dem Fußballspielen.

Lieberknecht, der nach dem Spiel erst von Co-Trainer Darius Scholtysik in den Kreis mit den Spielern hineingezogen werden musste, erklärt weiter: „Ich glaube wahnsinnig an diese Mannschaft.“ Aber er sagt auch: „Es ist eine Situation, in der wir zu spüren bekommen, dass es manchmal nicht so läuft, wie man es sich wünscht...“

tik/sch

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