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Eintracht verliert 0:2 gegen St. Pauli

Eintracht Braunschweig Eintracht verliert 0:2 gegen St. Pauli

Braunschweig. Bei Eintracht Braunschweig hat es wieder nicht mit dem ersten Sieg in diesem Jahr geklappt. Der FC St. Pauli schöpft im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga hingegen wieder Mut.

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Kopfballduell: Braunschweigs Emil Berggreen (l.) im Zweikampf mit St. Paulis Lasse Sobiech.

Am Samstag siegten die Kiez-Kicker bei den Blau-Gelben mit 2:0 (1:0) und verließen den letzten Tabellenplatz. Die Innenverteidiger Sören Gonther (25. Minute) und Lasse Sobiech (65.) bescherten den Hanseaten mit ihren Kopfballtoren den wichtigen Erfolg.

Bei der Eintracht dagegen ist der Knoten wieder nicht geplatzt und sie verliert mehr und mehr den Anschluss an die Aufstiegsplätze. Die Führung der Gäste vor 23 100 Zuschauern fiel überraschend, denn es war die erste Chance der Partie. Bis dahin war beiden Teams die Verunsicherung anzumerken. Vor allem von Braunschweig kam trotz mehr Spielanteilen zu wenig.

Daran änderte sich auch in der zweiten Hälfte kaum etwas. Die Eintracht war bemüht, aber St. Pauli hatte die Chancen. Lennart Thys (55.) Lupfer konnte Marcel Correia noch vor der Linie klären, aber zehn Minuten später lag der Ball wieder im Eintracht-Tor. Diesmal war Sobiech nach einem Freistoß mit dem Kopf zu Stelle.

Das Bissige und Aggressive sei ausschlaggebend gewesen, dass Pauli gewonnen habe, analysierte Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht auf Eintracht.com. „Davon war bei uns nichts zu sehen. All das, was wir uns vorgenommen haben, konnten wir heute nicht umsetzen. Ich habe als Trainer heute wohl nicht die richtigen Worte gefunden, daher nehme ich die Niederlage auch ein Stück weit auf meine Kappe.“

„Für uns ist es ein super wichtiger Sieg“, betonte Pauli-Trainer Ewald Lienen auf Eintracht.com. „Noch dazu lebensnotwendige drei Punkte, um den Anschluss zu behalten.“ Das sei gut fürs Selbstvertrauen. Braunschweig hatte mehr Ballbesitz, von uns sei es kein fußballerischer Leckerbissen gewesen. „Wir waren bissiger, daher haben wir die Partie gewonnen.“

dpa/jti

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