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Eintracht hadert mit der Chancenverwertung

Eintracht Braunschweig Eintracht hadert mit der Chancenverwertung

Braunschweig. Mit einem torlosen Remis trennte sich Eintracht Braunschweig am Sonnabend vom FC Ingolstadt.

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Nik Omladic (links) und Ingolstadts Roger de Oliveira Bernardo kämpfen um den Ball. Der Winter-Neuzugang der Löwen bekam nach der Partie ein Extralob von Trainer Torsten Lieberknecht.

Quelle: Alexander Körner

Am Ende des kampfbetonten Spiels überwog jedoch nicht die Freude über den Punkt gegen den Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga - die Braunschweiger haderten vielmehr mit ihrer Chancenverwertung.

Schon in der 8. Minute hätte Löwen-Stürmer Emil Berggreen die Eintracht in Führung schießen können. Der Winter-Neuzugang erlief sich einen zu kurzen Rückpass auf Gäste-Torwart Ramazan Özcan, doch dann versagten dem 21-Jährigen die Nerven und er blieb am Keeper hängen.

Auch Ken Reichel (11. Minute) und Hendrick Zuck (34.) scheiterten am bärenstarken FC-Keeper. Danach erarbeiteten sich die Gäste aus Bayern mehr Spielanteile, ohne sich jedoch wirklich Chancen herauszuspielen.

Große Aufregung herrschte dann kurz nach der Pause: Nach einer Freistoßflanke köpfte der Ingolstädter Benjamin Hübner ins Eintracht-Tor, Schiedsrichter Marco Fritz hatte den Innenverteidiger allerdings im Abseits gesehen und gab den Treffer nicht (49.). Glück für die Eintracht!

Doch die Gäste aus Bayern profitierten auch von einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung: In der 80. Minute umkurvte der Braunschweiger Nik Omladic vier Spieler und ging dann nach einem Kontakt mit Hübner im Strafraum zu Boden. Doch die Pfeife von Fritz blieb stumm. Pech für die Eintracht!

„Es sind zwei verlorene Punkte“, befand Eintrachts Mittelfeldmotor Mirko Boland nach dem Schlusspfiff angesichts der guten Möglichkeiten seiner Mannschaft. „Die Enttäuschung ist größer als die Freude über den einen Punkt. Bei unseren Chancen hätten wir in Führung gehen müssen“, meinte auch Abwehrspieler Ken Reichel.

Auch bei Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht wollte keine rechte Freude über den Punktgewinn aufkommen, mit dem Auftreten seiner Mannschaft zeigte sich der Trainer jedoch zufrieden.

„Unsere gewählte Grundordnung ging von Beginn an auf, und wir haben keine großen Chancen zugelassen. Ein Sieg wäre definitiv möglich und aufgrund der Anzahl an Chancen auch verdient gewesen“, resümierte Lieberknecht.

mu

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