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Eintracht: Lob für Torschütze Berggreen

Eintracht Braunschweig Eintracht: Lob für Torschütze Berggreen

Braunschweig. Ein magerer Punkt aus drei Spielen des neuen Jahres - das ist für Eintracht Braunschweig zu wenig. Das 1:1 gegen RB Leipzig am Montagabend reichte noch nicht für die erhoffte Wende beim Fußball-Zweitligisten.

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Der eine durfte einen eigenen Treffer bejubeln, der andere nicht: Emil Berggreen (links) traf für die Eintracht zum 1:0, Jan Hochscheidt hingegen vergab mehrere Chancen.dpa

Quelle: Peter Steffen

Eher bescheiden fiel daher das Lob von Trainer Torsten Lieberknecht aus: „Was mich freut, ist, wie sie aufgetreten sind.“ Die Rückkehr in die 1. Liga ist nach wie vor möglich, auch wenn das Thema Aufstieg bei den Verantwortlichen in Braunschweig eher als tabu gilt. Mittlerweile beträgt ist der Abstand auf den Relegationsrang durch die magere Bilanz in der Rückrunde schon vier Punkte.

„Wir sind schon enttäuscht, es war mehr drin“, kommentierte Kapitän Ken Reichel. Der späte Ausgleich schmerzte besonders, weil es die Eintracht versäumt hatte, aus den vielen Chancen mehr herauszuholen als den Treffer von Emil Berggreen.

Letztlich wurde die Eintracht bestraft, nachdem vor allem Jan Hochscheidt mehrfach gescheitert war. „Nach so langer Führung ist es ärgerlich, dass es kein Sieg geworden ist“, klagte Damir Vrancic. Trotz der ausgelassenen Möglichkeiten war es aber ein Stürmer, der Hoffnung auf Besserung gab.

„Emil hat ein super Spiel und ein super Tor gemacht“, lobte Deniz Dogan den Torschützen. Der stand erstmals seit seinem Wechsel im Winter in der Startelf, weil Torjäger Havard Nielsen verletzt ist. Der 21 Jahre alte Däne spielte genauso leidenschaftlich wie das gesamte Eintracht-Team und belohnte sich mit seinem ersten Treffer. „Er hat die Leipziger Viererkette fast alleine beschäftigt“, lobte auch Trainer Lieberknecht seinen Neuzugang: „Emils Auftritt war sensationell. Super, wie der Junge das gemacht hat.“

Der für nur 150 000 Euro von Hobro IK aus Dänemark geholte Stürmer erwies sich als wesentlich engagierter und gefährlicher als der neue Millionen-Sturm der Leipziger. Am Freitag (18.30 Uhr) in Darmstadt dürfte er erneut auflaufen.

ale/dpa

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