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Landbäckerei Grete: Mitarbeiter machten sich Gedanken über Umweltschutz und mehr

-Anzeige- Landbäckerei Grete: Mitarbeiter machten sich Gedanken über Umweltschutz und mehr

Ein guter Chef weiß das Potenzial seiner Mitarbeiter zu schätzen. Immerhin sind sie diejenigen, die im Alltag alles regeln, wissen, was Kunden wünschen und genau einschätzen können, wie Arbeitsabläufe am besten funktionieren. Bäckermeister Dirk Grete nahm das zum Anlass, einige seiner Mitarbeiter zu einem Kreativ-Wochenende im Harz einzuladen.

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„Die Idee dazu, das versteckte Potenzial unserer Mitarbeiter zu nutzen, kam im Januar nach einer Nachtschicht in der Bäckerei, bei der zwei Verkäuferinnen dabei waren, die einmal einen Einblick in die Produktion bekommen wollten“, erklärt Grete.

Insgesamt fuhren 15 Mitarbeiter im Februar in eine Blockhaus-Siedlung in den Harz zu einem Kreativ-Wochenende. Dem Unternehmer schwebte vor, einmal losgelöst vom Alltagsstress in einem Brainstorming neue Ideen zu entwickeln. Im Mittelpunkt standen dabei die sich stets verändernden Wünsche und Bedürfnisse der Kunden. „Ich wollte herausfinden, welche Aktionen man anschieben könnte und sollte. Natürlich ist es sehr viel einfacher, Gedanken umzusetzen wenn die Mitarbeiter selbst mit bei der Ideenfindung eingebunden sind, oder noch viel besser, diese Ideen selber hatten“, ist sich der Bäckermeister sicher.

Eines der Themen war, wie man in Zeiten des Fachkräftemangels genug qualifiziertes und kundenorientiertes Personal, vor allem aber auch Auszubildende für eine Tätigkeit im Unternehmen begeistern kann. Dazu äußerten sich vor allem junge Mitarbeiter. Sie vertraten die Meinung, dass man heutzutage Jugendliche am besten mit bewegten Bildern für einen Beruf begeistern kann. Und schon war die Idee geboren, einen eigenen Werbefilm zur Gewinnung neuer Azubis zu drehen, der dann in den sozialen Medien verbreitet werden soll. Außerdem wurde kurzerhand entschieden das Azubis ab 2017 monatlich 100 Euro mehr bekommen als tariflich festgelegt. Darüber hinaus wird ein Bonus für Note 1 oder 2 in Klausuren gezahlt.

In Deutschland werden stündlich 320.000 Einwegbecher ausgegeben. Dafür müssen 43.000 Bäume im Jahr gefällt werden.

Quelle: KONTRASTE/ Anja Basilius

Ein weiteres Ergebnis war, dass sich die Landbäckerei Grete Nachhaltigkeit in Form von Müllvermeidung auf die Fahnen schreiben wird. „Wir haben uns darüber unterhalten, wieviel Müll durch den täglich zunehmenden Umsatz von so genannten „Coffe to go“-Bechern entsteht und wie man dem entgegen wirken kann. Die Lösung lag auf der Hand: Ein Mehrwegbecher, der immer wieder neu befüllt werden kann, muss her!

Doch allein mit dem Kaffee ist es für hungrige und eilige Kunden nicht getan. „Passend zum Thema„Außer-Haus-Verzehr“ kam dann noch zur Sprache, dass die schon seit einiger Zeit neu eingeführte belegte Stulle als eine leckere und krümellose Alternative zu den überall angebotenen belegten Brötchen ein perfektes Kombi-Angebot zum neuen Mehrweg-Becher darstellt“, berichtet Grete.

Einig war man sich auch, dass das Ganze schnell umgesetzt werden soll. In Zeiten, in denen Verbände und Städte lange über die Gestaltung und Einführung solcher Systeme diskutieren, ist die Bäckerei Grete wieder einmal Vorreiter. Als Einführungsevent des neuen „Coffe to go“-Bechers wird der Betrieb eine Müllsammel-Aktion starten. Außerdem sollen die Zehn Cent für Plastiktüten zukünftig den ortsansässigen Kindergärten gespendet werden.

Neben dem Umweltschutz ging es aber auch um die sich verändernden kulinarischen Vorlieben und Wünsche der Kunden. Eine neue Brotkreation sollte entwickelt werden.

„Es war schnell klar, dass ein urgesundes Körnerbrot, das sich auch für Menschen mit einer Allergie eignet und konkurrenzlos ist, eine tolle Idee wäre. Der Erfolg mit unseren Dinkelsaftbrötchen und steirischen Kürbisecken brachte uns auf die Idee“, sagt der Bäckermeister. Nach viermonatiger Entwicklungszeit ist es nun soweit, das neue Dinkelbrot in besonderer Form ist verkaufsreif. Ab dem 8. August wird es den Kunden erstmals vorgestellt. Die Dinkel-Vollkorn Ecke besteht aus 100 Prozent Dinkelvollkorn. Durch den Einsatz eines Dinkel-Vollkorn Sauerteiges mit Sonnenblumenkernen ist es sehr saftig und bleibt lange frisch. Der Geschmack wird durch die Zugabe von Waldhonig in einer besonderen Weise abgerundet. Das Brot in Dreiecksformhat ein Gewicht von 500 Gramm. Durch den Einsatz von 100 Prozent Dinkelvollkorn ist es außerdem auch noch für Menschen mit einer Weizenallergie verträglich.

Nach dem großen Erfolg des „Pilotprojektes“ soll das Kreativ-Wochenende ein fester Bestandteil in der Landbäckerei werden, jedoch mit wechselnden Teilnehmern.

Fotos: KONTRASTE/ Anja Basilius

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